Aktuelle Meldungen

Ausstellung im Hamburger Rathaus: "Der Tod ist ständig unter uns"

Riga war das Zentrum jüdischen Lebens in Lettland. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Juli 1941 wurde die Stadt zu einem Zielort von Deportationen und zum Tatort nationalsozialistischer…

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Neue Online-Ausstellung #WaswillstDutun?

Trailer zur Online-Ausstellung #WasWillstDuTun? Vor 77 Jahren wurde das nationalsozialistische Regime militärisch zerschlagen. Damit endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Doch die Zeit des…

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Bild der Recherchegruppe im Archiv, Foto: Michael Kottmeier, 2005.

Leitung "Forschung und Dokumentation" (d/m/w) gesucht

Über uns Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte ist eine Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg. Sie trägt dazu bei, das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere…

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Bericht über das 8. Forum „Zukunft der Erinnerung“

Das Forum „Zukunft der Erinnerung“ begann mit dem Angebot für Angehörige, an einem Rechercheseminar mit Archivarin Franciska Henning teilzunehmen. Im ersten Teil des öffentlichen Programms stellte…

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Unsere Freundin Hédi Fried ist tot

Unermüdlich kämpfte Hédi Fried bis ins hohe Alter gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus und für eine demokratische und menschliche Gesellschaft. Dafür nahm sie es gemeinsam mit ihrer…

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Termine

  • Samstag, 3. Dezember 2022–4. Dezember 2022

Für mehr Vielfalt: Historisch-politische Bildung rund um den Fußball

Samstag, den 3.12.2022, 13.00–18.15 Uhr  
Sonntag, den 4.12.2022, 9.30–16.00 Uhr

Die Idee für diese Veranstaltung entstand im Dezember 2021 bei einem ersten Online-Vernetzungstreffen zwischen Fanprojekten, Gedenkstätten und Initiativen, die historisch-politische Bildungsprojekte durchführen oder dies gern tun möchten. Bei diesem Präsenz-Vernetzungstreffen wollen wir uns durch Workshops und andere Formate zum Thema „Vielfalt“ austauschen. Gemeinsam fragen wir danach, wie wir Bildungsangebote für vielfältige Zielgruppen zugänglicher machen können. Dazu erproben wir mehrere Beispiele aus der Praxis.

Wir erheben einen solidarischen Teilnahmebeitrag von 20,- Euro bis 50,- Euro. Der Beitrag schließt die Verpflegung bei der Tagung ein. Weiterhin ist es in begrenztem Umfang möglich, bei Bedarf für auswärtige Teilnehmende zusätzlich eine Übernachtung im Tagungshotel oder einen Zuschuss zur Anreise zu übernehmen. Teilnehmende, die einen Bedarf an einem solchen Zuschuss, an Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache und/oder Kinderbetreuung haben, bitten wir darum, uns dies möglichst umgehend bei der Anmeldung mitzuteilen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Koordinationsstelle Fanprojekte, der LAG Fanprojekte NRW, der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“, dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg sowie einzelnen Wissenschaftler*innen und politischen Bildner*innen. 

Teilnehmende
Aktive aus dem Fußball (u.a. Fanprojekte, -betreuung, -gruppen) und Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung      

Rückfragen:
Susann Lewerenz, susann.lewerenz@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: 040 428 131 536

Anmeldungen bis 25. November unter: https://eveeno.com/vernetzungstreffen-bildungsprojekte-2022

Zum Programm

  • Sonntag, 4. Dezember 2022 13:00–15:00

Geländerundgang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Keine Anmeldung erforderlich.

  • Montag, 5. Dezember 2022 19:00–21:00

Online-Veranstaltung

Kontinuitäten und Brüche: Die Weibliche Kriminalpolizei von den 1920er bis in die 1950er-Jahre

In den 1920er-Jahren entstand in Deutschland die Abteilung der Weiblichen Kriminalpolizei. Sie arbeitete eng mit den Fürsorgeeinrichtungen zusammen. Ab 1937 bauten die Nationalsozialisten die Weibliche Kriminalpolizei weiter aus. Im Gespräch mit Dr. Bettina Blum (Paderborn) und Dr. Sören Groß (Jena) nähern wir uns Biografien einzelner Kriminalbeamtinnen an und schauen auf deren beruflichen Netzwerke, die zum Teil von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit bestanden. Die Veranstaltung findet online und in Kooperation mit dem Polizeimuseum Hamburg statt.

  • Sonntag, 11. Dezember 2022 13:00–15:00

Geländerundgang

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Keine Anmeldung erforderlich.

  • Freitag, 16. Dezember 2022 14:00–19:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Multiplikator:innenschulung

Multimediaprojekt „#WaswillstDutun?“. Einführung in die Online-Ausstellung und Bildungsmaterialien zur Gegenwartsrelevanz diverser Familiengeschichten im Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg

Im Rahmen des Projekts wurde eine Online-Ausstellung erarbeitet, die 21 Porträts von Menschen mit diversen Familiengeschichten während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs umfasst und besonderen Fokus auf Nachkomm:innen von NS-Verfolgten legt. Weitere Projektergebnisse sind Bildungsmaterialien zu den vier Ausstellungskapiteln „Familiengeschichten“, „Alles vorbei?“, „Was tust Du?“ und „Miteinander sprechen“ sowie Konzepte für Workshops mit einer Länge zwischen 90 Minuten und mehreren Tagen. Ziel ist es, Lernende mit diversen biografischen Bezügen zur Zeit zwischen 1933 und 1945 dabei zu unterstützen, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen und dazu zu motivieren, über werteorientiertes und demokratieförderndes Handeln zu reflektieren und Ideen für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zu entwickeln.

Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, den Aufbau einzelner Abschnitte der Online-Ausstellung gemeinsam zu erkunden, den Einsatz der ausgewählten Biografien in der Bildungsarbeit zu diskutieren und eine einige der im Projekt entwickelten Methoden selbst zu erproben.

Referent:innen: Thorsten Fehlberg, Swenja Granzow-Rauwald, Natascha Höhn (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von € 2,00 pro Person vor Ort erhoben. 

Anmeldung bis zum 9. Dezember 2022 über unser Online-Formular.