Aktuelle Meldungen

Besuch in Zeiten des Coronavirus

Bitte beachten Sie: Besuchen Sie uns nur, wenn Sie sich gesund fühlen. Besuche sind möglich für Einzelpersonen, Familien, Personen aus maximal zwei Haushalten sowie von Gruppen bis zu 10…

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Anfahrt zur KZ-Gedenkstätte: Baumaßnahmen am Jean-Dolidier-Weg

Die Parkbuchten an der Straße können weiterhin genutzt werden. Ausnahmen bilden die beiden Tage 2. November 2020 (Montag) und 13. November 2020 (Freitag). An diesen beiden Tagen kann nicht an der…

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Zwischen Verfolgung und "Volksgemeinschaft". Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“

Auch im Leben von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus spiegelte sich die Gesellschaftsordnung, die radikal rassistisch organisiert war und sich durch das Wechselverhältnis zwischen…

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Schülerinnen und Schüler der Ida-Ehre-Schule auf dem Podium beim Forum Zukunft der Erinnerung

6. Forum "Zukunft der Erinnerung"

Medien spielen in der Erinnerungskultur eine immer größere Rolle. Sie bieten neue Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Geschichte und können helfen, das historische Geschehen im…

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Bericht über das 5. Treffen der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten

Zum Einstieg fand eine Plenumsdiskussion zu den praktischen, personellen und materiellen sowie möglichen politischen Folgen der Corona-Pandemie für die Gedenkstättenarbeit statt. Eingangs berichtete…

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Termine

  • Sonntag, 25. Oktober 2020 10:00–12:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Ilse Jacob

  • Sonntag, 25. Oktober 2020 11:00–13:00

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Anmeldung unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de

  • Dienstag, 27. Oktober 2020 18:00–20:00

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756 (S- und U-Bahn Ohlsdorf)

Katharina Jacob – „Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt“

Katharina Jacob, Jahrgang 1907, engagierte sich bereits früh politisch, seit 1928 war sie Mitglied der KPD in Hamburg. 1933 zum ersten Mal verhaftet wegen Verteilung von Flugblättern, verbrachte sie nach dem Urteil ein Jahr in Haft. 1938 wurde sie erneut festgenommen und im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert. Mit ihrem zweiten Mann, Franz Jacob, war sie wesentlich am Aufbau der Widerstandsorganisation der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe beteiligt, die mehrere Hundert Mitglieder in Norddeutschland umfasste. Der dritten Verhaftung 1944 folgte die Überstellung in das KZ Ravensbrück. Katharina Jacob wurde dort am 30. April 1945 von der sowjetischen Armee befreit. Bis kurz vor ihrem Tod 1989 schrieb Katharina Jacob an ihrer Autobiografie, die über 30 Jahre später endlich erscheint und die Rolle von Frauen im Widerstand beleuchtet. Ilse Jacob (Hamburg), Jahrgang 1942, stellt den präzisen und eindringlichen Bericht ihrer Mutter vor und spricht über ihre Perspektive als Tochter und engagierte Antifaschistin.

Moderation: Herbert Diercks (Hamburg).

Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

Hinweis: Nur noch Plätze auf der Warteliste verfügbar

Flyer

  • Mittwoch, 28. Oktober 2020 18:00–20:00

Info-Pavillon, Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende.

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Anmeldung: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de.

Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

  • Donnerstag, 29. Oktober 2020–30. Oktober 2020

NS-Verfolgte nach der Befreiung. Ausgrenzungserfahrungen und Neubeginn

Wie erlebten die aus Konzentrationslagern, Gefängnissen und Verstecken befreiten Verfolgten des Nationalsozialismus das Kriegsende? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Bedingungen prägten den Prozess ihrer Rückkehr in ein „normales“ Leben? Welche Faktoren beeinflussten ihre Entscheidungen zur Rückkehr in ihre jeweiligen Herkunftsländer, zum Verbleib an den Orten ihrer Befreiung oder zur Emigration in eine neue Heimat? Welche Formen der Unterstützung erfuhren sie, und mit welchen Hindernissen bzw. fortgesetzten oder neuen Formen der Ausgrenzungen mussten sie zurechtkommen?

Zum 75. Jahrestag der Befreiung möchte diese Tagung ein Forum für wissenschaftliche Zugänge zu den Erfahrungen der NS-Verfolgten nach Kriegsende bieten. In den Blick genommen werden die von Verfolgungskontext, Geschlechtszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit geprägten Nachkriegserfahrungen der Überlebenden, auch und gerade in der Interaktion mit ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld.

Kosten: 20 Euro, erm. 10 Euro (inkl. Snacks).

Anmeldung bis zum 15. Oktober 2020 bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel. 040 428 131 522,
E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.

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