Aktuelle Meldungen

#StolenMemory - Wanderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

#StolenMemory ist Teil einer 2016 von den Arolsen Archives ins Leben gerufenen Kampagne, mit der Angehörige der ehemaligen KZ-Häftlinge gesucht werden, um den Familien die persönlichen Gegenstände…

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Studentische Hilfskraft gesucht für den Bereich „Social Media Redaktion“

Tätigkeit: Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich online Kommunikation. Was ist meine Aufgabe? Online Kommunikation in Social Media Unterstützung in der Recherche, Umsetzung und…

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NS-Besatzung, Krieg und gespaltene Erinnerung(en) im östlichen Europa

Fast die Hälfte der etwa 100.000 Gefangenen im KZ Neuengamme, mehr als 41.000 Menschen, kamen aus dem östlichen Europa und Mittelosteuropa. Sie wurden aus Polen und der damaligen…

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Wir trauern um Esther Bejarano (1924-2021)

Esther Bejarano kam am 15. Dezember 1924 im heutigen Saarlouis als Tochter des Schuldirektors und jüdischen Kantors Rudolf und der Lehrerin Margarethe Loewy zur Welt. Nach den Novemberpogromen 1938…

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Zwei Stellen für studentische Hilfskräfte im Projekt "denk.mal Hannoverscher Bahnhof"

Das Projekt Am Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" wird an über 8.000 Jüdinnen*Juden sowie Sinti*zze und Roma*nja erinnert, die zwischen 1940 und 1945 aus Hamburg und Norddeutschland in…

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Termine

  • Samstag, 31. Juli 2021 15:00–16:00

per Telefon

Hörführung: Solidarität und Widerstand

Die SS legte es darauf an, die Persönlichkeit der Häftlinge in den Konzentrationslagern zu brechen. Die Häftlinge waren der Gewalt ihrer Bewacher*innen schutzlos ausgeliefert. In dieser Lage unterstützten sich Häftlinge gegenseitig, fanden sie Halt in kulturellen Aktivitäten und leisteten manchmal sogar Widerstand. Die Hörer*innen erhalten per Telefon die Gelegenheit, den Abschnitt hierzu aus der Ausstellung „Zeitspuren“ der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besuchen. Führung mit Janina Heucke.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“, einer Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg und grauwert, Büro für Inklusion.

Einfach anmelden, zur Uhrzeit mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29.

  • Montag, 16. August 2021 10:00–12:00

Kriegskind. Lesung und Gespräch mit Marione Ingram für Schüler*innen

Marione Ingram wuchs als Kind einer jüdischen Mutter und eines nicht-jüdischen Vaters in Hamburg auf. Die Familie war starken Repressalien ausgesetzt, alle nahen Verwandten der Mutter wurden deportiert und ermordet. Die drei Schwestern und ihre Mutter überlebten den Feuersturm 1943 und versteckten sich danach 18 Monate lang in einer Holzhütte. Als Marione 17 war, wanderte sie in die USA aus. 2016 erschienen ihre Erinnerungen unter dem Titel „Kriegskind“ auch auf Deutsch. Marione Ingram wird aus ihrem Buch lesen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, bitte melden Sie sich an.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Ankündigung

  • Donnerstag, 19. August 2021 11:00

Ich hatte einst ein schönes Vaterland - korrekter Termin: 19. September!

Bitte beachten Sie: Das Kammerkonzert und Lesung mit Roman Knižka und dem Bläserquintett Opus 45 findet am 19. September statt! Zur Veranstaltung: Bitte klicken Sie hier

 

  • Samstag, 28. August 2021 12:00–17:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Thementag „Sowjetische Kriegsgefangene in Norddeutschland“

Zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Bereits wenige Wochen später kamen die ersten sowjetischen Gefangenen im KZ Neuengamme an. Am Thementag stellen Mitarbeiter*innen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme die verschiedenen Gefangenengruppen aus der damaligen Sowjetunion und deren Einsatz in der Zwangsarbeit vor.

Neben den Veranstaltungen können Besucher*innen individuell Stationen in den Ausstellungen und auf dem ehemaligen Lagerareal aufsuchen, die über die sowjetischen Insassen im Lager informieren. Ein thematischer Lageplan und ein Audio-Rundgang leiten über das Gelände. Die Sonderausstellung „Überlebt! Und nun?“ gibt Einblicke in das Leben nach der Befreiung und beschreibt die Rückkehr von Überlebenden der Lager in ihr ziviles Leben.

Programm

Themenrundgang „Sowjetische Gefangene im KZ Neuengamme“

Ab 1941/42 bildeten die sowjetischen Gefangenen die größte Gruppe im KZ Neuengamme. Viele von ihnen kamen hier um. Der Themenrundgang führt in die Lebens- und Arbeitsumstände im Lager ein.
12-13.30 Uhr Deutsch / 15-16.30 Uhr Russisch

Суббота, 28 августа 2021, 15.00-16.30. Тематическая экскурсия «Советские заключенные в концентрационном лагере Нойенгамме»
С 1941-1942 гг. советские заключенные составляли самую многочисленную группу узников концентрационного лагеря Нойенгамме. Многие из них погибли. Во время экскурсии вы познакомитесь с условиями их жизни и работы в лагере. Место встречи: информационный пункт на входе в Мемориал Экскурсия проводится на русском языке.

Kurzvorträge

14-14.45 Uhr: „Die Ermordung jüdischer Rotarmisten in Neuengamme im August 1941“
Der erste nationalsozialistische Massenmord auf Hamburger Boden war die Erschießung von 48 jüdischen Soldaten der Roten Armee am 27. und 28. August 1941 im KZ Neuengamme. Was wissen wir über diese Mordaktion?
Christian Römmer, Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

15-15.45 Uhr „Sowjetische Kriegsgefangene in norddeutschen Arbeitskommandos“         
In Hunderten Arbeitskommandos in ganz Norddeutschland mussten sowjetische Kriegsgefangene Zwangsarbeit leisten – in Rüstungsfabriken wie auch in der Landwirtschaft. Wie wurden die Gefangenen behandelt? Wie groß war die Sterblichkeit? Was hat die deutsche Bevölkerung davon mitbekommen?
Reimer Möller, Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Video-Vortrag

Zwischen 12 und 16 Uhr „Erinnerungsberichte aus dem Hamburger Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter“ (30 Min)
Das Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme beherbergt eine große Sammlung an Korrespondenzen und Videointerviews mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus Osteuropa. Was berichten diese Menschen über ihr Leben nach der Befreiung ? Wie hat die Lagerzeit sie geprägt ?
Elena Borodina, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Das Programm ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung zu den Veranstaltungen wird gebeten: alexandra.koehring@gedenkstaetten.hamburg.de

Die Plätze sind begrenzt, Restplätze können vor Ort belegt werden. Die Veranstaltungen finden unter den jeweils geltenden Regeln zum Infektionsschutz statt.

Programmflyer

Flyer „Geländerundgang Sowjetische Häftlinge im KZ Neuengamme“

  • Sonntag, 29. August 2021 10:00–13:00

U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Literarischer Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof

Der Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof führt zu Gräbern Hamburger Künstlerinnen und Künstler, die im Nationalsozialismus lebten.Deren Situation in den Jahren 1933 bis  1945 wird thematisiert und aus ihren Erzählungen, Gedichten, Berichten und letzten Briefen gelesen.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Christine Eckel

Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Kooperationspartner: Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
www.bredelgesellschaft.de

Flyer