Aktuelle Meldungen

Besuch in Zeiten des Coronavirus

Bitte beachten Sie: Besuchen Sie uns nur, wenn Sie sich gesund fühlen. Besuche sind möglich für Einzelpersonen, Familien, Personen aus maximal zwei Haushalten sowie von Gruppen bis zu 10…

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Zwei neue Freiwillige aus Australien und Russland

Ich heiße Justin Warland, bin 18 Jahre alt, und komme aus Perth, Australien. Ich mache mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Nach meinem Abitur wusste ich nicht,…

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Foto: Assoziativer Bildeinstieg. Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2014.

Für Demokratie und kulturelle Vielfalt in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit an Museen und Erinnerungsorten

Sie fordern Museen und Erinnerungsorte dazu auf, sich aktiv für eine offene und plurale Gesellschaft einzusetzen und Besucher*innen wie Mitarbeiter*innen in einer freiheitlich-demokratischen Haltung…

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Jahresbericht 2019

Vorgestellt werden ausgewählte Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Statistiken, Arbeitsberichte der Abteilungen. Drei ausführlichere Artikel befassen sich mit folgenden Themen:  Melanie…

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Multimediaprojekt ermöglicht digitale Begegnungen zum Thema Familiengeschichte

Familiengeschichtliche Interviews per Videokonferenz Digitales und analoges Lernen sinnvoll miteinander zu kombinieren war schon vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie ein wichtiger Aspekt des…

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Termine

  • Dienstag, 29. September 2020 18:00–20:00

Ökumenisches Forum Hafen City, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Ricardo-Lenzi Laubinger: „Und eisig weht der kalte Wind“. Lesung mit musikalischer Begleitung

Im Zentrum des Buches steht die Lebens- und Leidensgeschichte der Familie Weiss/Laubinger von ihrer schrittweisen Entrechtung und Verfolgung bis hin zur Deportation durch das NS-Regime. Ricardo-Lenzi Laubinger berichtet insbesondere von seiner Mutter „Sichla“ Weiss, einer deutschen Sintiza, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen von Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen verschleppt wurde. Sie überlebte fünf Jahre Haft in verschiedenen Konzentrationslagern. Fast ihre gesamte Familie wurde ermordet. Ausgehend von der Familiengeschichte schildert der Autor nicht nur den Völkermord an den Sintize/Sinti und Romnja/Roma, sondern auch den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und ihren Kampf um Anerkennung und gegen die Diskriminierung. Es liest und moderiert Karin Heddinga (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Anmeldung per Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de

  • Donnerstag, 1. Oktober 2020 10:00–13:00

Das KZ Neuengamme

Ende 1938 errichtete die SS in einer stillgelegten Ziegelei in Hamburg-Neuengamme ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Im Frühsommer 1940 wurde das KZ Neuengamme zu einem eigenständigen Konzentrationslager. Bis 1945 war es das zentrale Konzentrationslager Nordwestdeutschlands. Im Verlauf des Krieges deportierten die Gestapo und der Sicherheitsdienst der SS Zehntausende Menschen aus allen besetzten Ländern Europas als KZ-Häftlinge nach Neuengamme. Diese Veranstaltung beinhaltet ein Gespräch zur Geschichte des KZ Neuengamme und einen Rundgang zu ausgewählten Objekten in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Karin Heddinga. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren und wird im Rahmen des Projekts „Erfahrungsträger“ als öffentliche Führung angeboten. Das Angebot ist kostenfrei.

Anmeldung: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

  • Donnerstag, 1. Oktober 2020 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.

Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de

  • Sonntag, 4. Oktober 2020 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Birgit Reichel

  • Sonntag, 4. Oktober 2020 12:00–14:00

Sonntagsführungen durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit. Anmeldung unter info@kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de