Aktuelle Meldungen

Wichtiger Hinweis zum Besuch der Gedenkstätten in Hamburg in Zeiten von Corona

Alle Ausstellungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sind geschlossen. Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Rosengarten der Gedenkstätte Bullenhuser Damm sind weiterhin…

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Gegenstandsgeschichten. Neue Videoreihe

Die Tragödie des Untergangs der Cap Arcona, Zwangsarbeit, Kriegsindustrie oder auch Solidarität unter Häftlingen: Diese und viele weitere Themen können anhand einzelner Gegenstände aus dem Archiv der…

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Zeitzeuginnengespräch einmal anders. Ein Abend mit Dita Kraus und Familie

Ich (Ulrike Jensen) durfte am 12. November 2020 mit Dita Kraus sprechen – diesmal allerdings leider nur digital. Ihre Nichte Barbara Bišicky-Ehrlich las Passagen aus den Memoiren, ihr Sohn Ron sprach…

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Studentische Hilfskraft für die Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Arbeitsbeginn ist der 1. Februar 2021. Die Stelle umfasst zwischen 10 und 20 Wochenstunden nach Vereinbarung und ist auf zwei Jahre befristet. Die Stundenvergütung beträgt zurzeit 10,77 Euro. Ihre…

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Unser Freund Haim Liss ist tot

Haim Liss wurde am 25. März 1931 in Łodz als Kind einer jüdischen Familie geboren und nach der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht mit seiner Familie zunächst im Ghetto Lodz/Litzmannstadt…

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Termine

  • Donnerstag, 3. Dezember 2020 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus (abgesagt)

  • Freitag, 4. Dezember 2020 14:00–19:00

„Wir waren keine Männer mehr, sondern Häftlinge“: Gewalt, Männlichkeit und Antisemitismus im Nationalsozialismus

Ein besonderer Fokus der nationalsozialistischen Politik richtete sich auf den Körper, insbesondere hinsichtlich Vorstellungen von Geschlecht und „Rasse“. Das hatte auch Konsequenzen für das gewalttätige Handeln der Täter*innen in den Konzentrationslagern. Anhand historischer Quellen erarbeiten wir exemplarisch, inwiefern und in welcher Form Männlichkeitsvorstellungen bedeutsam für das Handeln von Tätern und Opfern in den Konzentrationslagern waren. Des Weiteren diskutieren wir über Möglichkeiten der Vermittlung dieses Themas im Rahmen der Bildungsarbeit. Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf nationalsozialistischen „Rasse“-Vorstellungen und speziell auf der Konstruktion jüdischer Männlichkeiten. Referentin: Dr. Veronika Springmann (Freie Universität Berlin)

Diese Fortbildung findet digital statt. Die Fortbildung ist kostenfrei. Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Informtionen bei Amina Edzards, Tel. 040 - 428 131 522, E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.

  • Dienstag, 8. Dezember 2020 18:00–19:30

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Fotos aus Sobibor (fällt aus)

Diese Veranstaltung fällt leider aus. Sie wird im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Einige nationalsozialistische Verbrechen haben bis heute keinen angemessenen Platz in der gesellschaftlichen Erinnerung gefunden. Hierzu zählt die als „Aktion Reinhard” bezeichnete Ermordung von mehr als 1,7 Millionen überwiegend polnischen Jüdinnen und Juden in den Todeslagern Sobibor, Belzec und Treblinka. Grund dafür ist neben der geringen Zahl von Überlebenden und einer erfolgreichen Spurenbeseitigung durch die Täter auch das weitgehende Fehlen einer bildlichen Überlieferung zu diesem Kapitel der NS‑Massenverbrechen. Eine neu entdeckte Fotosammlung mit mehr als 350 Bildern aus dem Besitz eines wichtigen früheren Sobibor-Täters erlaubt nun bisher völlig unbekannte Einblicke in verschiedene Tatorte der „Aktion Reinhard“ im deutsch besetzten Polen und der zuvor begangenen Krankenmorde der sogenannten „Euthanasie”. Dr. Andreas Kahrs (Bildungswerk Stanisław Hantz) wird das Buchprojekt zu diesen „Fotos aus Sobibor“ vorstellen. Im Anschluss spricht Dr. Dennis Bock (Universität Hamburg) mit ihm über einzelne Aspekte des Buchs. Beleuchtet werden u.a. Verbindungen zwischen Hamburg und den Tatorten der „Aktion Reinhard“ sowie der „Euthanasie“-Morde. In Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Eintritt frei. Anmeldung bei Amina Edzards, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel. 040 428 131 522, E-Mail: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.

  • Sonntag, 13. Dezember 2020 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal“)

Heute vor 82 Jahren: Die ersten Häftlinge im KZ Neuengamme (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot fällt aus

Am 13. Dezember 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein Konzentrationslager ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Für den Rundgang werden Berichte der ersten Häftlinge herangezogen. Referent: Alexis Werner.

Anmeldung: stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de

  • Donnerstag, 17. Dezember 2020 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot fällt aus 

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ werden die Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer thematisiert.Anmeldung: christine.eckel@gedenkstaetten.hamburg.de