Aktuelle Meldungen

#75Befreiung

Was bedeutete die Befreiung vor 75 Jahren für Häftlinge? Was passierte in den Tagen vor der Befreiung? Gedenkstätten, die an NS-Unrecht erinnern, ist es ein Anliegen, zum 75. Jahrestag des Kriegsendes…

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Vorschau: 75. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Neuengamme

Ausblick auf die Veranstaltungen der Hamburger Stiftung Gedenkstätten und Lernorte anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung der Häftlinge des KZ Neuengamme 2020

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Überlebt! Und nun?

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus wird die Sonderausstellung "Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung" vom 16. Januar bis 9. Februar 2020 im…

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Neue Mitarbeiter/innen gesucht

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen sucht per sofort und unbefristet eine/n Mitarbeiter/in Organisation u. Personalwesen (m/w/d) in Vollzeit…

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Rundbrief zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen für Ihre Unterstützung danken und einen kurzen Rückblick darüber geben, welche Themen die…

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Die Amicale Internationale KZ Neuengamme mit neuem Vorstand

Am 16. November 2019 hat die Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) einen neuen Vorstand gewählt. Der Dachverband repräsentiert die nationalen Verbände der ehemaligen Häftlinge des KZ Neuengamme…

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Termine

  • Mittwoch 29. Januar 2020
  • 18:00–20:00

Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35

In der fremden Heimatstadt

Ein Vortrag über jüdische Überlebende und Remigranten im Hamburg der Nachkriegsjahre. Die gesellschaftliche Wiedereingliederung der Menschen, die die nationalsozialistische Judenvernichtung überlebt hatten, war nach dem Ende des Gewaltregimes eine zentrale soziale, politische und moralische Aufgabe. Für die wenigen jüdischen Überlebenden und Remigranten war es ausgesprochen schwer, zu einem normalen Leben zurückzufinden. Die meisten, wenn nicht alle Verwandten und befreundeten Menschen waren ermordet oder in alle Welt vertrieben, alle sozialen Beziehungen zerstört. Sie litten unter traumatischen Erinnerungen, mussten ihr Verhältnis zur nichtjüdischen Umgebung neu bestimmen, eigene Zweifel und den Widerspruch der internationalen jüdischen Gemeinschaft gegen ihr Verbleiben im „Land der Mörder“ ertragen. Zunächst und vor allem aber benötigten sie konkrete elementare Hilfe, um den Alltag zu organisieren. Britische und deutsche Verantwortliche bekannten sich zur moralischen Pflicht gegenüber den Verfolgten. Aber tatsächlich stießen sie auf allen Seiten auf bürokratische Hemmnisse, emotionale Abneigung und Vorbehalte. In ihrem Vortrag behandelt Prof. Ursula Büttner, vormals Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, dieses Spannungsfeld. Einführung durch Dr. Anna von Villiez. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule.