Aktuelle Meldungen

Außenlager Salzgitter-Gebhardshagen

Für etwa zwei Monate waren hier mindestens 300 männliche Häftlinge untergebracht, unter ihnen viele Franzosen und Sowjetbürger. In einem Dokument ist sogar von 448 Häftlingen die Rede. Das Lager…

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Rundbrief zum Jahreswechsel 2021/2022

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, erneut erlebten wir alle ein Jahr, das in einem hohen Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war. Wiederum mussten…

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Eine Ausstellung mit Werken der Hamburger Künstlerin Anita Suhr

Die im September 1900 geborene Anita Suhr besuchte zunächst die Timmermann’sche Mädchenschule, danach die Staatliche Gewerbeschule, um Modezeichnerin zu werden. Danach studierte sie an der…

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Digitale Angebote auf der Videoplattform Vimeo

Neben digitalen Rundgängen (Rundgänge), die im Zuge der pandemiebedingten Ausstellungsschließungen an den Standorten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte entstanden sind, finden sich auf…

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Bericht zur Online-Tagung „Digital Memory – Neue Perspektiven für Gedenkstätten für NS-Verfolgte“

Die Tagung brachte Expert*innen aus Theorie und Praxis aus unterschiedlichen Einrichtungen und Disziplinen zusammen und leistete damit einen Beitrag zur aktiven Gestaltung der neuen Hybridität,…

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Termine

  • Dienstag, 25. Januar 2022 19:30–21:30

Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

Die Verfolgung angeblich „Asozialer“ und ihre Darstellung im Film

Jahrzehntelang gab es keinerlei öffentliches Interesse an den Geschichten der Menschen, die im Nationalsozialismus als angeblich „asozial“ ausgrenzt und verfolgt worden waren. Im Auftrag der Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg haben Christiane Rothmaler, Christina Kukielka und Stefan Corinth gemeinsam mit drei Frauen, die nach ihren eigenen Regeln und nicht nach denen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft lebten und daher unter Kontrolle und Zwang gerieten, den 1992 fertiggestellten Film "Was hat Hamburg nur mit Euch Frauen gemacht?" gedreht. Nur in wenigen weiteren Filmen wurden seither ähnliche Verfolgungsgeschichten aufgegriffen. Dr. Christiane Rothmaler von der Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes e.V., die Filmemacher Dr. Jürgen Kinter und Stefan Corinth sowie Alyn Beßmann von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte stellen die Filme vor.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V.

  • Donnerstag, 27. Januar 2022 17:00–17:30

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg

Erinnerung am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Bitte beachten Sie: Eine Veranstaltung fällt auf Grund der pandemischen Lage leider aus. Wir laden Sie herzlich ein, anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus individuell am Internationalen Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu erinnern. Wir werden um 17 Uhr mit einer Projektion und einer Lichtinstallation im Rahmen der Aktion #LichtergegenDunkelheit der Opfer gedenken.

  • Samstag, 29. Januar 2022 14:00–16:00

KZ Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg

„Asoziale“ Häftlinge im KZ Neuengamme

Im KZ Neuengamme und seinen über 85 Außenlagern waren mehr als tausend Menschen mit dem Haftgrund „asozial“ oder „arbeitsscheu“ inhaftiert. Mindestens 230 von ihnen erlebten ihre Befreiung nicht. Der Themenrundgang führt über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme und informiert über die Lebensbedingungen und den Haftalltag dieser Häftlinge. Marie Stahlfeld stellt ausgewählte Biografien vor und problematisiert Kontinuitäten der Verfolgung und Stigmatisierung von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

  • Mittwoch, 2. Februar 2022 18:00–20:00

Forum Alstertal, Kritenbarg 18, 22391 Hamburg

„Ich krieche nur über das Papier“ Künstler:innen im KZ und die Erinnerung daran

Welche Bedeutung hat die Verfolgung und Inhaftierung für die künstlerische Arbeit? Die Hamburger Künstlerin und Verfolgte des Nazi-Regimes Anita Suhr traute sich zu Lebzeiten nicht, ihre Werke auszustellen. Andere Künstler:innen zerstörten ihre Werke oder zeichneten Motive aus ihrer Haftzeit immer wieder auf Neue. In dem Gespräch mit Dr. Joachim Künkel und Dr. Christiane Heß im Rahmen der Ausstellung „Anita Suhr – verfolgt, gebrochen und dennoch Kunst“ geht es um biografische Annäherungen an Künstler:innen, die verfolgt und inhaftiert waren sowie um verschiedene Perspektiven auf ihre Werke.

Dies ist eine 2G-plusVeranstaltung (Nachweis Impfung oder Genesung plus tagesaktueller Test oder Nachweis einer "Booster" Impfung)

  • Mittwoch, 16. Februar 2022–18. Februar 2022

(verschoben) Gedenkstättengeschichte(n). KZ-Gedenkstätten in postnationalsozialistischen Gesellschaften von 1945 bis heute

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung auf den 12. - 14. Mai 2022 verschoben wurde.
Genaue Daten finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Die Konferenz behandelt „Gedenkstättengeschichte(n)“ als gesellschaftsgeschichtlichen Forschungsgegenstand und fragt nach dem praktischen Stellenwert von Gedenkstättengeschichte in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit vor Ort: Handelt es sich bei der über 70-jährigen Geschichte des gesellschaftlichen Umgangs mit Orten ehemaliger Konzentrationslager nur um deren „Nachgeschichte“ oder ist sie als eine eigenständige Geschichte zu begreifen, die neue Zugänge in der Vermittlungsarbeit eröffnet?

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit der Bundeszentrale für politische Bildung

Interessent*innen an der Teilnahme melden sich bitte bei Amina Edzards: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de.