Aktuelle Meldungen

Pierre Vignes ist verstorben

Pierre Vignes starb am 25. Juni 2022 im hohen Alter von 97 Jahren in Baziège bei Toulouse in Frankreich. Er hinterlässt seine Töchter Brigitte und Hélène. 2015 legte er im Auftrag der KZ-Gedenkstätte…

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Studentische Hilfskraft für die Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Die Stelle umfasst zwischen 10 und 20 Wochenstunden nach Vereinbarung und ist auf zwei Jahre befristet. Das Entgelt entspricht dem vom Personalamt der Freien und Hansestadt Hamburg für…

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Rien Zegers zu Besuch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Rien Zegers war fünf Jahre alt, als sein Vater Marinus Zegers wegen “Judenbegünstigung” verhaftet wurde. Marinus Zegers Bruder Aat (Arie Jan Jacob) half 23 Jüdinnen und Juden beim Untertauchen, indem…

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"Zwischen Zwangsfürsorge und KZ" Ein Rückblick auf das Begleitprogramm zur Ausstellung

Ausstellung Viele Besucher*innen waren interessiert an der Ausstellung, die bundesweit zum ersten Mal die Menschen in den Mittelpunkt stellt, die von den Nationalsozialisten als "asozial"…

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(Letzte) Lebenszeichen

An einigen Zielorten nationalsozialistischer Deportationen aus Hamburg und Norddeutschland war es den Verschleppten erlaubt, Postkarten zu schreiben. Dies war die einzige Möglichkeit der…

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Termine

  • Sonntag, 14. August 2022 16:00–18:00

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz 1, 20547 Hamburg

Vergessen? Antifaschisten im „Bewährungsbataillon 999“

Männer, die wegen politischem Widerstand zu Haftstrafen verurteilt waren, galten als „wehrundwürdig“. Ab 1942 wurden sie dennoch eingezogen, oft in gefährliche Einsätze. Ihr Transport erfolgte über den Hannoverschen Bahnhof. Der Rundgang reflektiert Einzelschicksale und die fehlende öffentliche Erinnerung. Keine Anmeldung nötig. 

  • Mittwoch, 24. August 2022 18:00–20:00

Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Lohseplatz 1, 20547 Hamburg

Erkundung eines historischen Ortes

Über 8.000 Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma wurden zwischen 1940 und 1945 aus Hamburg und Norddeutschland in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Auf dem Rundgang wird das Deportationsgeschehen erläutert und eingeordnet: Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor den Deportationen? Was wiederfuhr den Verschleppten danach? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon? Zudem wird der Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert und über das künftige Dokumentationszentrum informiert, das 2026 in unmittelbarer Nachbarschaft eröffnen wird. Keine Anmeldung nötig. 

 

  • Sonntag, 28. August 2022 10:00–13:00

U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel.

  • Sonntag, 28. August 2022 16:00–18:00

Barkassen-Centrale Ehlers, Anleger Vorsetzen beim roten Feuerschiff

Alternative Hafenrundfahrt

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode, Lukas Kaiser. Kosten: 20 Euro auf dem Schiff

  • Samstag, 10. September 2022 14:00–15:30

Rundgang und Gespräch zum Behelfswohnheim des Jahres 1944

Die Gedenkstätte Poppenbüttel befindet sich im letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg, an die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus und an die Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Hamburg. Bei dem Rundgang geht es jedoch vor allem um einem anderen Teil des Gebäudes, in dem heute noch die Ausstattung einer Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden kann. Guide: Lennart Onken