Aktuelle Meldungen

Ich hatte einst ein schönes Vaterland – Bericht von einem Literarischen Kammermusikmatinée

Die Veranstaltung wurde mit einem Klarinettensolo eröffnet, bevor Roman Knižka auftrat und die erste Lesung begann. Diese Reihung bildete den Rahmen für den Rest der Aufführung, wobei die Übergänge…

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Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stärken – Gedenkstättenarbeit sichern!

Die Bundestagswahl ist eine Richtungsentscheidung, die Auswirkungen auch auf die Arbeit der Gedenkstätten an Orten der NS-Verbrechen haben wird. 1998 legte die Bundesregierung erstmals eine…

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Open Call: Online Ideenworkshop zur Konzeptentwicklung einer digitalen Plattform für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Gedenkstätte Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm  erinnert an das Schicksal von 20 jüdischen Kindern, die 1944 aus dem KZ Auschwitz in das KZ Neuengamme deportiert und dort für…

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Foto: SHGL, Iris Groschek, 2021

Unser neuer Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste stellt sich vor

Ich bin auf dem Land in England aufgewachsen, bevor ich nach Nottingham gezogen bin, um Theologie an der Universität zu studieren. Nach drei Jahren in Nottingham bin ich nach meinem Bachelor…

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Dokumente eines Soldaten des „Bewährungsbataillon 999“

Adolf Schneider wurde 1908 in Hamburg-Wilhelmsburg geboren. Er war gelernter Zimmermann und engagierte sich in der KPD in Veddel. 1938 verurteilte in das Oberlandesgericht wegen „Vorbereitung zum…

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Termine

  • Samstag, 25. September 2021–26. September 2021

Ein*e Täter*in in der Familie?

Zweitägiges Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten. Das Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmende berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie, des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945, psychosoziale Folgen für die Angehörigen und Formen der Begegnung von Täter*innen- und Verfolgtennachkommen werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen. 

Seminarleitung: Karin Heddinga, Thomas Käpernick und Dr. Oliver von Wrochem. Kosten: 30,- €, ermäßigt 20,- €  (inkl. Verpflegung).
Anmeldung bis zum 20. September 2021 bei Amina Edzards, Tel.: 040 428 131 522, Amina.Edzards@gedenkstaetten.hamburg.de .
Nachfragen bei Dr. Oliver von Wrochem, Tel.: 040 428 131 515, Oliver.vonWrochem@gedenkstaetten.hamburg.de.

Samstag, 25. September 2021, 10.30–16.30 Uhr
Sonntag, 26. September 2021, 11.15–17.00 Uhr

  • Dienstag, 28. September 2021 16:00–17:00

per Telefon

Hörführung: „KoLaFu“: Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel

Im ehemaligen Torhaus der Strafanstalten befindet sich die Gedenkstätte. In den Jahren 1933 bis 1945 quälten und folterten in Fuhlsbüttel SA-, SS- und Gestapo-Angehörige ihre Gefangenen. Wer waren die drangsalierten Frauen und Männer? Warum gerieten sie in Konflikt mit dem Nationalsozialismus? Ein Besuch der Gedenkstätte per Telefon mit einer thematischen Einführung.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“, eine Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg und grauwert, Büro für Inklusion.

Einfach anmelden, zur Uhrzeit mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29.

  • Freitag, 1. Oktober 2021 11:00–17:00

Anleger Serrahn in Bergedorf

Ewertour: Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

Mit dem Vierländer Ewer, dem Nachbau eines historischen Binnen-Frachtschiffs, geht es vom Bergedorfer Hafen über die Dove-Elbe auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Anhand von auf den ersten Blick unscheinbaren historischen Überresten, die um Berichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge ergänzt werden, treten die vielfältigen wirtschaftlichen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung in den Blick, auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte angekommen, werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Abschlussgespräch während der Rückfahrt ist Zeit für den Austausch von Eindrücken.

Bitte beachten Sie: Der Ausstieg aus dem Boot im Bereich der Gedenkstätte erfolgt über eine steile Trittleiter. Bitte nehmen Sie Essen und Getränke mit. Keine Barrierefreiheit. Inhaltliche Begleitung: Martin Reiter. Es entstehen dem Förderverein Vierländer Ewer e. V. (www.vierlanden-ewer.de) Kosten in  Höhe von 35 Euro pro Person. Es wird um eine angemessene Spende gebeten. Treffpunkt: Jeweils spätestens 10.45 Uhr am Anleger Serrahn in Bergedorf, Nähe S-Bahn Station Bergedorf.

  • Sonntag, 10. Oktober 2021 11:00–13:00

Abaton-Kino, Allendeplatz 3 /Ecke Grindelhof, 20146 Hamburg

Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

Schillernder als jedes Drehbuch ist das Leben von Walter Kaufmann. Der Film (101 Minuten, FSK ab 12 Jahre) folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des Protagonisten. Als Jude erlebte Walter Kaufmann persönlich die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus. Als Schriftsteller und Korrespondent nahm er regen Anteil an der Bürgerrechtsbewegung in den USA, am Prozeß gegen Angela Davis, an der Revolution in Kuba, den Auswirkungen der Atombombenabwürfe in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der Entwicklung und dem Zusammenbruch der DDR. Der Film bietet jüngeren und älteren Zuschauern eine letzte Gelegenheit, die Welt aus der Perspektive dieses einzigartigen Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.

Mehr Informationen zum Film: http://www.walterkaufmannfilm.de

Die Hamburger Premiere des Dokumentarfilms von Karin Kaper und Dirk Szuszies wird im Abaton-Kino in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper stattfinden. In Zusammenarbeit mit „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ und dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V.

  • Sonntag, 17. Oktober 2021 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

Vom Dokumentenhaus bis ‚enfin libéré‘ – 40 bewegende Jahre Gedenkstättenarbeit in Neuengamme

Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde die erste Ausstellung auf dem einstigen Lagergelände des KZ Neuengamme eröffnet. Alexis Werner erläutert auf einem öffentlichen Rundgang die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens