Aktuelle Meldungen

Regeln für den Besuch der Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten

Für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätten Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel und Poppenbüttel gelten bei einem Besuch besondere Vorkehrungen zur Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen…

Weiterlesen

Bericht von der 17. Tagung der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten des ehemaligen KZ Neuengamme

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung lag auf dem Medium der Graphic Novel in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten. Ausgangspunkt für diese Schwerpunktsetzung war, dass im…

Weiterlesen

Bericht über das 7. Forum „Zukunft der Erinnerung“

Vor Beginn des öffentlichen Teils bot eine Austauschrunde für Angehörige von Verfolgten des Nationalsozialismus die Möglichkeit, sich über den Umgang mit ihrer Familiengeschichte auszutauschen.…

Weiterlesen

Schenkung: Ein Brief aus dem KZ Neuengamme von Roman Kamieniecki

Kamienieckis Brief, den er im Außenlager Hannover-Stöcken des KZ Neuengamme an seine Mutter verfasste, datiert vom 14. Januar 1945. Er ist, wie damals vorgeschrieben, in deutsch…

Weiterlesen

Ausstellung Luise: Archäologie eines Unrechts

Stefan Weger befasst sich in der Ausstellung mit dem Schicksal des jungen polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel – und mit der Rolle, die seine Familie bei dessen Schicksal spielte. Fałków, 1941.…

Weiterlesen

Termine

  • Mittwoch, 1. Dezember 2021 16:30–19:30

online-Veranstaltung

Vernetzungstreffen von Bildungsprojekten zum Thema Fußball im Nationalsozialismus

Immer mehr Vereine, Fanprojekte, Fangruppen, Gedenkstätten und andere Bildungseinrichtungen führen historisch-politische Bildungsarbeit mit Fußballfans und anderen Akteur*innen aus dem Fußball durch. Oftmals wird der Gedenkstättenbesuch als Format gewählt – es werden aber auch Stadtrundgänge, Ausstellungen, Workshops, Rechercheprojekte und verschiedene andere Formen der Begegnung und der Bildungsarbeit durchgeführt Welche Projekte finden aktuell statt? Wie sind die Erfahrungen an den jeweiligen Standorten? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Und was ist bei der pädagogischen Vermittlung zu beachten?

Bei diesem ersten online-Vernetzungstreffen mit den Institutionen und Organisationen, die bereits Bildungsprojekte durchführen oder es gerne würden, soll ein Raum für Austausch und Vernetzung geschaffen werden. Die Online-Veranstaltung findet in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Koordinationsstelle Fanprojekte, der LAG Fanprojekte NRW und der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ statt.

Anmeldung bis zum 25. November 2021 nötig:

  • Sonntag, 12. Dezember 2021 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Start: Haus des Gedenkens

Die ersten Häftlinge im KZ Neuengamme

Am 13. Dezember 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein Konzentrationslager ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Für den Rundgang werden Berichte der ersten Häftlinge herangezogen. Referent: Alexis Werner.
Treffpunkt
: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Mahnmal“)

  • Dienstag, 14. Dezember 2021 18:00–19:30

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

abgesagt! Fotos aus Sobibor

+++ Die Veranstaltung wurde abgesagt +++

Einige nationalsozialistische Verbrechen haben bis heute keinen angemessenen Platz in der gesellschaftlichen Erinnerung gefunden. Hierzu zählt die als „Aktion Reinhard” bezeichnete Ermordung von mehr als 1,7 Millionen überwiegend polnischen Jüdinnen und Juden in den Todeslagern Sobibor, Belzec und Treblinka. Grund dafür ist neben der geringen Zahl von Überlebenden und einer erfolgreichen Spurenbeseitigung durch die Täter auch das weitgehende Fehlen einer bildlichen Überlieferung zu diesem Kapitel der NS-Massenverbrechen. Eine neu entdeckte Fotosammlung mit mehr als 350 Bildern aus dem Besitz eines früheren Sobibor-Täters erlaubt nun bisher unbekannte Einblicke in verschiedene Tatorte der „Aktion Reinhard“ im deutsch besetzten Polen und der zuvor begangenen Krankenmorde der sogenannten „Euthanasie”. Dr. Andreas Kahrs (Bildungswerk Stanisław Hantz) wird das Buchprojekt zu diesen „Fotos aus Sobibor“ vorstellen, an dem er mitgewirkt hat. Im Anschluss spricht Dr. Dennis Bock (Universität Hamburg) mit ihm über einzelne Aspekte des Buchs. Beleuchtet werden u.a. Verbindungen zwischen Hamburg und den Tatorten der „Aktion Reinhard“ sowie der „Euthanasie“-Morde.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden statt.
Anmeldung bis 12. Dezember 2021