Dernière nouvelle

Nouveau collègue au département Pédagogie & Centre d'étude

Le Mémorial du camp de concentration de Neuengamme se réjouit du renforcement pour l’équipe du département Pédagogie & Centre d'Etude. Le 1er août 2019 notre nouveau collègue Dr. Alexandre Froidevaux…

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Circulaire de fin d’année

Madame, Monsieur, chers amis, Cette année encore, nous tenons par cette lettre de fin d’année à nous adresser personnellement à vous pour vous remercier de votre soutien et vous donner un aperçu…

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Nouveau comité directeur de l’Amicale Internationale de Neuengamme

L’Amicale Internationale de Neuengamme (AIN) a élu le 16 novembre 2019 un nouveau comité directeur. La fédération représente les associations nationales des anciens détenus du camp de concentration de…

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Évènements (en allemand)

  • Mittwoch, 29. Januar 2020
  • 18:00–20:00

Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35

In der fremden Heimatstadt

Ein Vortrag über jüdische Überlebende und Remigranten im Hamburg der Nachkriegsjahre. Die gesellschaftliche Wiedereingliederung der Menschen, die die nationalsozialistische Judenvernichtung überlebt hatten, war nach dem Ende des Gewaltregimes eine zentrale soziale, politische und moralische Aufgabe. Für die wenigen jüdischen Überlebenden und Remigranten war es ausgesprochen schwer, zu einem normalen Leben zurückzufinden. Die meisten, wenn nicht alle Verwandten und befreundeten Menschen waren ermordet oder in alle Welt vertrieben, alle sozialen Beziehungen zerstört. Sie litten unter traumatischen Erinnerungen, mussten ihr Verhältnis zur nichtjüdischen Umgebung neu bestimmen, eigene Zweifel und den Widerspruch der internationalen jüdischen Gemeinschaft gegen ihr Verbleiben im „Land der Mörder“ ertragen. Zunächst und vor allem aber benötigten sie konkrete elementare Hilfe, um den Alltag zu organisieren. Britische und deutsche Verantwortliche bekannten sich zur moralischen Pflicht gegenüber den Verfolgten. Aber tatsächlich stießen sie auf allen Seiten auf bürokratische Hemmnisse, emotionale Abneigung und Vorbehalte. In ihrem Vortrag behandelt Prof. Ursula Büttner, vormals Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, dieses Spannungsfeld. Einführung durch Dr. Anna von Villiez. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule.