Latest News

#75liberation

What does liberation mean? What did it mean to concentration camp prisoners? What happened in the days before the liberation? What is the purpose of memorial sites? On the occasion of the 75th…

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Survived! Now what?

The exhibition "Survived! Now what? Hamburg victims of Nazi persecution after their Liberation" by the Hamburg Memorial Foundation and Learning Centres Commemorating the Victims of Nazi Crimes,…

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New Employee in the Department of Education and the Center for Historical Studies

On August 1, 2019 the Neuengamme Concentration Camp Memorial welcomed Alexandre Froidevaux to the Department of Education and Center for Historical Studies.

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Year-end circular letter

Dear Madam, dear Sir, dear Friends, This year again we would like to write to you personally with a year-end circular letter to thank you for all your support and give you a brief review of all the…

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Amicale Internationale KZ Neuengamme Elects New Board of Directors

The Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) elected a new board of directors on November 16, 2019. The AIN is an umbrella organization which represents national associations of former prisoners of…

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Events (in german)

  • Mittwoch, 29. Januar 2020
  • 18:00–20:00

Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35

In der fremden Heimatstadt

Ein Vortrag über jüdische Überlebende und Remigranten im Hamburg der Nachkriegsjahre. Die gesellschaftliche Wiedereingliederung der Menschen, die die nationalsozialistische Judenvernichtung überlebt hatten, war nach dem Ende des Gewaltregimes eine zentrale soziale, politische und moralische Aufgabe. Für die wenigen jüdischen Überlebenden und Remigranten war es ausgesprochen schwer, zu einem normalen Leben zurückzufinden. Die meisten, wenn nicht alle Verwandten und befreundeten Menschen waren ermordet oder in alle Welt vertrieben, alle sozialen Beziehungen zerstört. Sie litten unter traumatischen Erinnerungen, mussten ihr Verhältnis zur nichtjüdischen Umgebung neu bestimmen, eigene Zweifel und den Widerspruch der internationalen jüdischen Gemeinschaft gegen ihr Verbleiben im „Land der Mörder“ ertragen. Zunächst und vor allem aber benötigten sie konkrete elementare Hilfe, um den Alltag zu organisieren. Britische und deutsche Verantwortliche bekannten sich zur moralischen Pflicht gegenüber den Verfolgten. Aber tatsächlich stießen sie auf allen Seiten auf bürokratische Hemmnisse, emotionale Abneigung und Vorbehalte. In ihrem Vortrag behandelt Prof. Ursula Büttner, vormals Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, dieses Spannungsfeld. Einführung durch Dr. Anna von Villiez. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule.