Latest News

We are happy to welcome a new team member!

Juliane already has extensive experience in historical and political educational work. After completing her bachelor's degree in history and social science at the University of Erfurt, Juliane worked…

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Shoa survivor Helga Melmed’s visit to Hamburg

Shortly before the end of the war she was transferred to Bergen-Belsen and was liberated there on 15th April 1945. She then was brought to Sweden to recover and later emigrated to the USA where she…

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New rules for visiting the memorials of the Foundation as of October

When visiting the Neuengamme Concentration Camp Memorial, the Bullenhuser Damm Memorial and the Poppenbüttel Memorial, the following arrangements relating to limiting of contact and the keeping of…

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Ich hatte einst ein schönes Vaterland – Report on a literary chamber music matinée

The event opened with a solo clarinet before the entrance of Knižka and the first reading. This set the scene for the rest of the performance, with the transitions between reading and music being…

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Photo: SHGL, Iris Groschek, 2021

Welcome to our new volunteer

I grew up in rural England, surrounded by cows before leaving home to study for my Bachelors degree in theology at the University of Nottingham. After three years I then moved to Belgium to complete…

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Events (in german)

  • Sunday, October 17, 2021 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

Vom Dokumentenhaus bis ‚enfin libéré‘ – 40 bewegende Jahre Gedenkstättenarbeit in Neuengamme

Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde die erste Ausstellung auf dem einstigen Lagergelände des KZ Neuengamme eröffnet. Alexis Werner erläutert auf einem öffentlichen Rundgang die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

  • Tuesday, October 19, 2021 18:00–19:45

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Arabische Menschen im Nationalsozialismus zwischen „Rassenpolitik“ und Bündnispolitik

Mod Helmy, ein in Berlin lebendender Arzt ägyptischer Herkunft, versteckte während des Zweiten Weltkrieges eine jüdische Patientin und rettete sie damit vor der Deportation. Igal Avidan, der als freier Berichterstatter für israelische und deutsche Zeitungen und Radiosender tätig ist, wird die Recherchen zu seinem 2017 erschienenen Buch „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ vorstellen. Im Anschluss spricht er mit Pierre Asisi und Dr. Susann Lewerenz darüber, welche Bedeutung muslimisch-jüdischen Verflechtungsgeschichten für die Bildungsarbeit der Gegenwart haben können und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Pierre Asisi leitet bei ufuq.de, einem Träger der freien Jugendhilfe in Berlin, das Projekt „kiez:story“, in dem Jugendliche sich auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld machen und diese für die Öffentlichkeit darstellen. Susann Lewerenz hat für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Projekt „Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“ mitgearbeitet, in dessen Rahmen Bildungsmaterial unter anderem zu Mod Helmy entwickelt wurde.

Eine Veranstaltung der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Anmeldung bis 17. Oktober 2021

  • Thursday, October 21, 2021 18:00–20:30

Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

„Geschichte dingfest, fälschungssicher machen“* – Zum 40. Jahrestag der Eröffnung des „Dokumentenhaus Neuengamme“

Im Herbst 2021 kann die KZ-Gedenkstätte Neuengamme auf ein Ereignis zurückblicken, das für ihre weitere Entwicklung von entscheidender Bedeutung war: Vor 40 Jahren, am 18. Oktober 1981 wurde am Rande des damals noch als Gefängnisstandort fungierenden einstigen Lagergeländes das „Dokumentenhaus Neuengamme“ eröffnet. Besucher*innen konnten sich nun vor Ort in einer Ausstellung über die Geschichte des Lagers informieren; Überlebende bekamen eine Anlaufstelle; eine rege Forschungs-, Vermittlungs- und Vernetzungstätigkeit begann. Das Programm des Abends beginnt mit Grußworten. Es folgen filmische Impressionen vom damaligen „Dokumentenhaus“, dessen Bedeutung für die Entwicklung der Hamburger Erinnerungskultur in einem anschließenden Vortrag skizziert wird. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs kommen schließlich Zeitzeug*innen der Gründungsphase und Erinnerungsaktivist*innen zu Wort, bevor der Abend mit einem kleinen Imbiss ausklingt.

Programm:

Begrüßungen:
Dr. Oliver von Wrochem, Leiter KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Prof. Bettina Probst, Direktorin Museum für Hamburgische Geschichte

Grußworte:
Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand Stiftung Historische Museen Hamburg
Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen

Film-Präsentation:
Dr. Jürgen Kinter, Freier Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Vortrag:
Cornelia Siebeck, KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Podiumsgespräch:
Prof. Dr. Ludwig Eiber, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme 1981 bis 1988
PD Dr. Hermann Kaienburg, Initiative Dokumentationsstätte Neuengamme
Carmen Lange, Initiative Dokumentationsstätte Neuengamme
Sigrid Pach, Landesjugendring 1978 / Alternative Stadtrundfahrten

Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte. Gemäß der 2G-Regel ist eine Teilnahme an der Veranstaltung nur für Geimpfte und Genesene möglich. Der Einlass beginnt um 17 Uhr.  

* Zitat Walter J. M. Bunsmann (1928-2017), Architekt des „Dokumentenhaus Neuengamme“

  • Monday, October 25, 2021 16:00–17:30

Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Lohsepark, 20457 Hamburg

80. Jahrestag der Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Litzmannstadt/Lodz, Minsk und Riga

Am 25. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit 1035 jüdischen Frauen, Männern und Kindern aus Hamburg in das Ghetto Litzmannstadt. Im November und Dezember folgten weitere Deportationen nach Minsk und Riga. Bis 1945 wurden mehr als 6600 Jüdinnen und Juden aus Hamburg deportiert. Nur wenige von ihnen überlebten. Eine Gedenkveranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg.

Willkommen
Dr. Oliver von Wrochem, Leiter KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Grußworte
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
Philipp Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg
Galina Jarkova, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde
Michael Heimann, Reformsynagoge
Rabbiner Shmuel Havlin, Chabad Hamburg

Ansprache von Markus Rosenberg, Enkel der 1941 deportierten Hamburgerin Irmgard Posner

Beitrag von Sara Elkmann, Internationale Workshops „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Informationen zum Ablauf:
Der Ansprachenteil mit der Kranzniederlegung wird etwa 30-40 Minuten dauern.
Danach besteht die Möglichkeit, Blumen oder Erinnerungszeichen an den Gedenktafeln niederzulegen.
Vor Ort sind die Abstandregeln zum Infektionsschutz einzuhalten. GGG-Nachweise sind nicht beizubringen.

Zugang zum Gedenkort:
Die Veranstaltung findet am Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof im Lohsepark statt. Nutzen Sie bitte den Zugang über den Lohseplatz. Am Lohsepark stehen kaum Parkplätze zur Verfügung, der Fußweg von der U4 HafenCity Universität bis zum Lohseplatz beträgt ca. 5 Minuten.

  • Friday, October 29, 2021–October 30, 2021

Gut Zichtau, Am Gutshof 2, 39638 Gardelegen

17. Tagung der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten

Freitag, 29. Oktober 2021
13.00–18.45 Uhr
Samstag, 30. Oktober 2021
9.30–15.30 Uhr

Alle zwei Jahre finden Tagungen statt, an denen sich Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und Angehörige von Initiativen an Orten ehemaliger Außenlager über Fragen zur Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Außenlager sowie aktuelle Themen austauschen und vernetzen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Tagung liegt auf dem Medium der Graphic Novel in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten. Des Weiteren werden aktuelle Projekte von Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten vorgestellt und es sind Exkursionen zur Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen sowie zu Gedenkorten für die Außenlager des KZ Neuengamme in Beendorf geplant. In Kooperation mit der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen.

Teilnahmebeitrag: 80,- Euro für eine Übernachtung sowie Verpflegung; Teilnahmebeitrag ohne Übernachtung: 60,- Euro
Anmeldung bis zum 1. Oktober 2021 bei Ansgar Karnatz, studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: 040 - 428 131 543

Programm