Blick in die Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Wer wir sind

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen ist eine selbstständige, rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg.

Sie ist Trägerin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel, der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945, des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof.

Sie trägt mit den in ihrer Trägerschaft befindlichen Gedenkstätten und Lernorten dazu bei, das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere über die Geschichte von Verfolgung und Widerstand auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg zu erhalten, zu vermitteln und zu erweitern. Darüber hinaus informiert die Stiftung über die Folgen der NS-Verbrechen und reflektiert kritisch den gesellschaftlichen Umgang mit dem historischen Geschehen bis in die Gegenwart hinein.

Die Stiftung nimmt museale, pädagogische und wissenschaftliche Aufgaben wahr. Sie erinnert durch die Bewahrung von Bauzeugnissen, historischen Dokumenten und Häftlingserinnerungen sowie mit Ausstellungen, Forschungsvorhaben, Veranstaltungen und Veröffentlichungen an die Opfer des Nationalsozialismus.

Gesetz zum Erlass des Hamburgischen Gedenkstättengesetzes und zur Anpassung weiterer Vorschriften

Organe der Stiftung sind:

  1.  Stiftungsrat
  2. Vorstand
  3. Fachkommission
  4. Stiftungsbeirat

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat besteht aus elf Personen. Die Mitglieder des Stiftungsrates üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Drei Mitglieder des Stiftungsrates sind durch die Freie und Hansestadt Hamburg und jeweils ein Mitglied durch die für Kultur zuständige oberste Bundesbehörde und durch das Auswärtige Amt zu entsenden, außerdem entsenden Fachkommission, Stiftungsbeirat und Personalrat jeweils ein Mitglied. Die Bestellung drei weiterer Mitglieder des Stiftungsrates richtet sich nach der Satzung der Stiftung.

Vorstand

Der Vorstand der Stiftung besteht aus einer Person. Sie leitet die Arbeit der Stiftung, übt gegenüber den Beschäftigten die Vorgesetztenfunktion aus, koordiniert die Arbeitsbereiche und trägt die inhaltliche Verantwortung für das Programm und die Projekte der Stiftung.

Fachkommission

Die Fachkommission begleitet mit fachkundigem Rat die inhaltliche und konzeptionelle Arbeit der Stiftung, insbesondere bei Ausstellungs-, Forschungs-und Bildungsprojekten. Sie berät die Stiftung in Fragen der Konzeption und des Programmprofils, der Forschung und Didaktik und sucht nach Wegen weiterer Förderung, insbesondere durch Drittmittel.

Stiftungsbeirat

Der Stiftungsbeirat fördert den Austausch zwischen der Stiftung und der Öffentlichkeit. Er begleitet die Entwicklung der Stiftung und insbesondere der Gedenkstätten und Lernorte, diskutiert ihre Aufgaben und ihre Tätigkeitsfelder und gibt Anregungen für die zukünftige Arbeit. Der Stiftungsbeirat besteht aus gesellschaftlichen Organisationen, insbesondere der Amicale Internationale KZ Neuengamme als Repräsentantin der Verbände der ehemaligen KZ-Häftlinge, ihrer Hinterbliebenen und Angehörigen, weiteren Opferverbänden und den für die Belange der Stiftung und der Gedenkstätten besonders engagierten Gruppen.

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