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  • Donnerstag, 5. Februar 2026
  • 19:00
  • Ausstellungseröffnung

Rathaus, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Eröffnung der Ausstellung „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“

Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Moderne Kunst lockte in die Museen. In Konzerthäusern und Tanzlokalen spielten Big Bands auf. Theater und die zahlreich entstandenen Kinos präsentierten ein vielfältiges Programm.

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg?

Die neue Wanderausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen präsentiert die Ergebnisse eines zweijährigen Forschungsprojekts zu den Kultureinrichtungen und der Kulturverwaltung in Hamburg im Nationalsozialismus, das die Hamburger Behörde für Kultur und Medien angestoßen und finanziert hat.

Es sprechen:

  • Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
  • Gisela Ewe, Ausstellungskuratorin, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
  • Arnold Weiß, Vorsitzender des Landesvereins der Sinti in Hamburg e. V. und stv. Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
  • Hugo Franz, 2. Vorsitzender des Verbands der Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen

Musikalische Begleitung durch das Streichquartett des Jewish Chamber Orchestra Hamburg.

Anmeldung unter https://veranstaltungen.buergerschaft-hh.de/#/events

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/aktuelles/news/kultur-unter-kontrolle