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  • Mittwoch, 4. September 2024
  • 19:00–21:00
  • Podiumsdiskussion

ETV Oberhaus, Bundesstraße 96, 20144 Hamburg

Zwangsarbeit und Sportstätten

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus war alltäglich und sichtbar. Ein Großteil der deutschen Firmen setzte Zwangsarbeiter*innen ein und verschiedenste Orte und Gebäude wurden als Unterbringungslager umfunktioniert. Auf einigen von ihnen waren oder sind heute Sportstätten zu finden. So wurden im ehemaligen Altonaer Stadion (dem heutigen Volksparkstadion), auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes von Teutonia 1910 und teilweise auch in der Turnhalle des ETV „Italienische Militärinternierte“ (kurz IMI) untergebracht. Was wissen wir über IMI und was über Hamburger Sportstätten, auf denen Zwangsarbeiter*innen untergebracht waren? Und wie gehen die jeweiligen Sportvereine heute mit ihrem Erbe um? Ein Gespräch über gesellschaftliche Verantwortung im Fußball und Leerstellen in der Erinnerungsarbeit.

Auf dem Podium kommen ins Gespräch Susanne Wald (Projektgruppe Italienische Militärinternierte 1943–45, KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Frank Fechner (1. Vorsitzender ETV) und Bastian Satthoff (Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts“), moderiert von Jakob Ketels (Netzwerk Erinnerungsarbeit) und Paula Scholz (Netzwerk Erinnerungsarbeit, KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Projektgruppe Italienische Militärinternierte und dem Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts“ sowie anlässlich der Kundgebung zum Gedenken an italienische Militärinternierte am 6. September 2024 um 17 Uhr neben dem Sportplatz von Teutonia 1910.

Anmeldung erforderlich

49 von 50 Plätzen frei
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