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  • Sonntag, 4. August 2024
  • 13:30–16:30
  • Rundgang

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Rundgang: Rom*nja und Sinti*ze im KZ Neuengamme

Im Konzentrationslager Neuengamme und seinen Außenlagern waren ca. 500 Rom*nja und Sinti*ze inhaftiert, ungefähr ein Drittel davon weiblich. Für die Betroffenen war es nach 1945 lange Zeit nicht möglich, Anerkennung für die ihnen widerfahrene rassistische Verfolgung zu erlangen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Täter*innen nach Kriegsende weiterhin in den gleichen Positionen saß und rassistische Haltungen gegen Rom*nja und Sinti*ze auch in den Nachfolgestaaten vorherrsch(t)en. Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen, gründeten Betroffene eigene Interessensorganisationen. So zum Beispiel die Hamburger Rom und Cinti Union, die in den 1980ern mehrmals eine Besetzung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme initiierte, um auf Kontinuitäten des Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*ze – insbesondere in Form von Abschiebungen – hinzuweisen.

Im Anschluss an einen dreistündigen Themenrundgang in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme findet im Haus des Gedenkens ein öffentliches Gespräch mit Beteiligten an den Protesten auf dem Gelände in den 1980er-Jahren statt (siehe eigener Eintrag).

Die Veranstaltung findet statt anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Rom*nja und Sinti*ze. Siehe dazu auch die Rundgänge im Geschichtsort Stadthaus und am denk.mal Hannoverscher Bahnhof am 3. August 2024.

Hier die Anmeldung zum Rundgang

Referierende des Themenrundgangs: Marie Stahlfeld und Wiebke Elias 

Anmeldung erforderlich

23 von 25 Plätzen frei
Anmeldung