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  • Donnerstag, 29. Januar 2026
  • 18:30–20:00
  • Podiumsgespräch

Haus des Sports, Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg

Politik im Spiel. Der Sport und seine Verantwortung für Geschichte und Gegenwart

Sport ist eine Praxis, die nicht unabhängig vom politischen Raum stattfindet. Unterschiedliche Akteur*innen versuchten und versuchen ihn für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Das nationalsozialistische Regime nutzte den Sport, um seine Vorstellung eines idealen Körpers und der sogenannten Volksgemeinschaft zu transportieren und seine rassistische und antisemitische Politik in die alltägliche Praxis umzusetzen.

Nach Ende des Nationalsozialismus gab der Sport sich jedoch lange als „unpolitisch“. Dies ist ein Grund, warum verantwortliche Funktionäre nach 1945 meist im Amt blieben und die Aufarbeitung der Beteiligung des Sports an der NS-Politik erst so spät begann. Heute erkennen Sportvereine und -verbände ihre gesellschaftliche Verantwortung immer mehr an und es gibt eine Vielzahl von erinnerungspolitischen Initiativen und Projekten im Sport.

Themen des Podiumsgesprächs sind NS-Täterschaften, Aufarbeitung und gesellschaftliche Verantwortung im Sport heute.

Auf dem Podium: Dr. Veronika Springmann (Sportmuseum Berlin), Dr. Pascal Trees (Institut für Zeitgeschichte München), Cornelius Göbel (HSV Fußball AG & Co. KGaA.), Paula Scholz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Netzwerk Erinnerungsarbeit). Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Veranstaltung in Kooperation mit der HSV Fußball AG & Co. KGaA.

Anmeldung erforderlich

80 von 80 Plätzen frei
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