- Dienstag, 24. Februar 2026
- 19:00–21:00
- Podiumsgespräch
Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg
Kunst unter Kontrolle? Die bildenden Künste im nationalsozialistischen Hamburg
Die Kunsthistorikerinnen Dr. Silke Reuther, Nereida Gyllensvärd (Universität Hamburg) und die Historikerin Dr. Alina Just (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) diskutieren gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Gisela Ewe (Stiftung Hamburger Gedenkstätten, Moderation) über die Rolle der bildenden Künste im nationalsozialistischen Hamburg. Ein Fokus liegt dabei auf den großen Hamburger Kunsteinrichtungen wie dem Museum für Kunst und Gewerbe, der Hamburger Kunsthalle und der Hochschule für bildende Künste, und der Frage, wie diese sich mit dem neuen Regime arrangierten. Gleichzeitig werden übergreifende Themen behandelt, wie etwa der umstrittenen Rolle der modernen Kunst oder die Hamburger Beteiligung am nationalsozialistischen Kulturgutraub.
Eine Kooperation zwischen der Hochschule für bildende Künste und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.