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  • Mittwoch, 1. Juli 2026
  • 18:00–19:30
  • Buchvorstellung und Gespräch

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Deportationen aus Frankreich in das KZ Neuengamme – Geschichte und Erinnerung heute

Im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern waren über 11.000 Frauen und Männer aus Frankreich inhaftiert. Wer waren sie, warum wurden sie verhaftet und deportiert? Dr. Christine Eckel (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) stellt im Gespräch mit Dr. Christel Trouvé (Denkort Bunker Valentin / Landeszentrale für politische Bildung Bremen) ihre kürzlich erschienene Dissertation vor. Sie sprechen über die Rolle der Deportationen in der deutschen Besatzungspolitik in Frankreich und die Kollaboration des Vichy-Regimes, über die Deportationen in das KZ Neuengamme ab 1944 und die Situation der Häftlinge in den Lagern. Der Blick liegt auch auf der Weitergabe der Erinnerung in Familien von Deportierten und der Arbeit mit Nachkomm*innen in Gedenkstätten. 

Grußworte: Lorène Lemor (französische Generalkonsulin in Hamburg) und Ulrike Dotzer (Vorsitzende CLUNY e. V. Hamburg).

Kooperation mit dem Französischen Generalkonsulat in Hamburg, der Deutsch-Französischen Gesellschaft CLUNY e. V. Hamburg und dem Denkort Bunker Valentin/ Landeszentrale für politische Bildung Bremen.

Anmeldung erforderlich

48 von 50 Plätzen frei
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