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  • Montag, 13. April 2026
  • 18:00–20:00
  • Vortrag

Curiohaus, Großer Saal, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg

Das Curio-Haus zwischen 1933–1945 und die Täterprofile der in der NS-Zeit Verantwortlichen

Das 1911 für die „Gesellschaft der Freunde des vater­ländischen Schul- und Erziehungswesens“ fertiggestellte Curio-Haus wurde nach ihrem Gründer Carl Daniel Curio benannt. Warum hatte die seit 1805 organisierte Lehrerschaft (zumeist an Volksschulen) ausgerechnet in diesem wohlhabenden Stadtteil mit erheblichem finanziellem Aufwand ein solch repräsentatives Gebäude errichtet? Nachdem die Nationalsozialisten auch in Hamburg an die Macht kamen, übernahm der Nationalsozialistische Lehrerbund das Curio-Haus, um hier zu residieren und Veranstaltungen durchzuführen. Wer waren die verantwortlichen Personen?

Referent: Hans-Peter de Lorent.

Die Veranstaltung der GEW ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“, siehe Programmflyer.