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  • Sonntag, 25. Oktober 2026
  • 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Ausstellungseröffnung: 70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel und der Claims Conference. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts

Ausstellungseröffnung am 85. Jahrestag der ersten Deportationen vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg.

Die Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ stellt den Prozess der Wiedergutmachungspolitik gegenüber jüdischen NS-Verfolgten dar. Heute forschen auch Nachkomm*innen dieser Verfolgten zu ihrer Familiengeschichte und begeben sich aktiv in die Erinnerungsarbeit. Ihre Auseinandersetzungen sind eine Form der Aneignung, in der es nicht mehr nur um finanzielle Kompensation, sondern um die Rückforderung von Deutungshoheit und geraubter Geschichte geht. 

Programm:

Begrüßung und Grußworte 

Dr. Anna von Villiez, Antisemitismusbeauftragte der Stadt Hamburg

Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen 

Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Europa 

Moderation: Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte

Gespräch „Rückgewinn von Geschichte“

Lennart Onken, Kurator der Ausstellung "Ausgeraubt vor der Deportation", spricht mit dem Kurator der Ausstellung sowie Nachkomm*innen ehemals Verfolgter darüber, was Erinnerung für sie bedeutet: Die Gesprächsteilnehmer*innen sind Viviane Andereggen, Beitragende im Projekt „#WaswillstDutun“ und Tom Schröder, Beitragender der Ausstellung „Nicht nur ein Denkmal. Überlebende und Nachkomm*innen am Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. 

Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Kurzrundgang durch die Ausstellung.

Musikalische Gestaltung: Alexander Kranich spielt Lieder von Coco Schumann.

Ausklang mit koscheren Spezialitäten.

Wir bitten um Anmeldung!

Eine Wanderausstellung des Bundesministeriums der Finanzen und der Claims Conference unter Mitwirkung des Knesset-Museums des israelischen Parlaments. 

Anmeldung erforderlich

47 von 50 Plätzen frei
Anmeldung