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  • mardi 7 juillet 2026
  • 19:00–21:00
  • Buchvorstellung

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt

Während des Holocaust bildete sich in der Häftlingsgesellschaft von Theresienstadt eine eigene soziale Hierarchie heraus. Dabei entschieden kleine Unterschiede zwischen den Häftlingen – ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre frühere Arbeit – über Leben und Tod. In den dreieinhalb Jahren des Bestehens des Lagers schufen die Häftlinge ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten, schlossen sich zusammen, verliebten sich und gründeten neue Familien. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen legt die Historikerin Dr. Anna Hájková (Universität Warwick) erstmals eine analytische, transnationale Kultur-, Sozial-, Geschlechter- und Organisationsgeschichte Theresienstadts vor und bietet damit neue Einsichten in die Geschichte des Holocaust.

Moderation: Dr. Kristina Vagt

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Ausstellung „Ganz Hamburg ist voll von diesen Abtransporten“. Die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Hamburg im Juli 1942 statt. Die Ausstellung wird von 10. Juni – 31. Juli 2026 im Geschichtsort Stadthaus gezeigt.

Eintritt frei.

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