Zurück zur Übersicht
05.08.2025

Unsere neuen Kollegen stellen sich vor

Zu sehen sind die neuen Kollegen Horst Stapelfeldt und Lukkas Busche. Sie stehen auf dem Gelände der Gedenkstätte. Im Hintergrund sieht man die SS-Garage und eine grüne Wiese.
Die neuen Kollegen Horst Stapelfeldt und Lukkas Busche

Seit Anfang Juli 2025 unterstützen uns Horst Stapelfeldt bei der Koordination der bevorstehenden Baumaßnahmen sowie Lukkas Busche als neuer Kollege im Archiv.

Fachliche Unterstützung für die vielfältigen Bauprojekte

Seit Anfang Juli 2025 ergänzt der Architekt Horst Stapelfeldt als Ansprechpartner für die baulichen Angelegenheiten das Team in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bei den vielen für die nächsten Jahre geplanten Bauvorhaben wird er der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte beratend zur Seite stehen und die Zielsetzungen der Gedenkstätten vertreten und fachlich koordinieren.

„In Neuengamme und den Außenstellen der Stiftung stehen sehr anspruchsvolle und komplexe bauliche Aufgaben an, die von der Reaktivierung leerstehender Gebäude über die Instandhaltung historischer Denkmäler bis zur energetischen Sanierung der überalterten Bausubstanz reichen“ beschreibt Horst Stapelfeldt sein zukünftiges Arbeitsfeld. “Die Umsetzung der gewachsen Nutzungsanforderungen in dem bestehenden Ensemble aus zwanzig denkmalgeschützten Gebäuden in Neuengamme wird eine hohe Flexibilität der baulichen Lösungen und besonderes Fingerspitzengefühl bei der Abstimmung mit den vielen Beteiligten erfordern.“

Horst Stapelfeldt ist gebürtiger Hamburger und hat in Hamburg sein Architekturstudium absolviert. In bisher 30 Jahren Berufspraxis hat er Bauvorhaben verschiedenster Art in Hamburg, Berlin, Oldenburg und Chemnitz als Projektleiter betreut. Das Spektrum der realisierten Projekte umfasst sowohl Neubauten als auch Umbauten im Bestand und Denkmalschutzprojekte, die er vom Entwurf bis zur baulichen Umsetzung und Fertigstellung begleitet hat.

Vor seinem Wechsel zur Stiftung Hamburger Gedenkstätten war Horst Stapelfeldt in den vergangenen 15 Jahren freischaffend als selbständiger Architekt tätig. In dieser Zeit hat er sich schwerpunktmäßig dem Wohnungsbau und Kita-Projekten in Hamburg gewidmet. An seinem neugewählten Wirkungsort Neuengamme und den anderen zugehörigen Gedenkstätten sieht er nun für die Zukunft einen aus gesellschaftspolitischer Sicht wichtigen neuen Verantwortungsbereich mit der Zielsetzung, durch Erhalt der vorhandenen Baudenkmäler und die Reaktivierung bisher ungenutzter Bestandsgebäude die Geschichtsorte zu stärken und im Zusammenwirken mit den Ausstellungen die jeweiligen historischen Geschehnisse begreifbar zu machen.

Neuer Archivar

Lukkas Busche übernimmt in der Abteilung Forschung und die Dokumentation künftig die Betreuung der Objekt-Sammlung. Eine weitere Aufgabe ist die Digitalisierungsstrategie des Archivs, die er fortschreiben wird. Dazu kommen alltägliche Aufgaben, wie die weitere Erschließung von Teilbeständen des Archivs in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Vor seinem Arbeitsbeginn im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme war Lukkas Busche pädagogischer Mitarbeiter der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen. Dort war er unter anderem als Kurator an der Erarbeitung der Dauerausstellung „Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen“ beteiligt und entwickelte unterschiedliche Bildungsformate für die Vermittlungsarbeit. Nach seinem Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaften in Gießen begann für ihn an der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel die Arbeit im Bereich Erinnerungskultur.

In Hamburg freut er sich nun besonders darauf, sich wieder verstärkt auf die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren und unmittelbar an und mit originalen Dokumenten und Objekten arbeiten zu können.