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08.08.2026

10. bis 18. August: Besuch der Zeugen Jehovas in der Gedenkstätte

Im Vordergrund Rasen im Hintergund Besucher:innen und ein historisches Gebäude.
Besucher*innen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Im Rahmen des in Hamburg stattfindenden internationalen Kongresses der Zeugen Jehovas werden diese mit über 2.000 Teilnehmenden die KZ-Gedenkstätte besuchen.

Für Kongressteilnehmer*innen werden gesonderte Führungen durch externe Guides stattfinden. Hierfür haben die Ehrenamtlichen der Glaubensgemeinschaft im Außengelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Wasser- und Catering-Stationen, Pavillon-Zelte sowie mobile, temporäre Ausstellungselemente aufgebaut.

Das Außengelände und die Ausstellungen der Gedenkstätte sind selbstverständlich während des gesamten Zeitraums für alle Besucher*innen uneingeschränkt geöffnet und können gern besucht werden.

Die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas wurde in Deutschland seit 1933 verfolgt, in Hamburg wurde sie am 15. Juli 1933 verboten. Diejenigen, die an ihrem Glauben festhielten und sich einer Unterordnung unter die NS-Herrschaft verweigerten, wurden als „Bibelforscher“ in Gefängnisse und Konzentrationslager eingewiesen. Im KZ Neuengamme waren etwa 200 Zeugen Jehovas inhaftiert. Mehr als 65 von ihnen kamen ums Leben.

Eine Audiotour in englischer Sprache zur Geschichte dieser Verfolgtengruppe im KZ Neuengamme finden Sie hier: Audiotour