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  • Freitag, 28. November 2025
  • 14:00–19:00
  • Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Multiperspektivität an Gedenkstätten

Was bedeutet Multiperspektivität in der Praxis und im Alltag von Gedenkstätten? Was heißt Multiperspektivität für Bildungsarbeit als konkreten Raum in Bezug auf den Nationalsozialismus?

Die Teamenden konzipieren und erproben ihren Multi-peRSPEKTif-Ansatz seit vielen Jahren und werden mithilfe von Filmclips vielfältige Einblicke in ihre Erfahrungen geben. Multi-peRSPEKTif ist eine pädagogische Intervention. In der Fortbildung werden Methoden erprobt, wie eine Gruppe gemeinsam fragend vorangehen kann und Partizipation im Bildungsprozess gestärkt wird. Welche Bedingungen und Haltungen braucht es um einerseits Neugierde zu wecken, aber auch Teilnehmende zu ermutigen eigene Erfahrungen zu teilen? Wie funktioniert empathisches Zuhören? Wie stärken wir Vertrauen und Zuversicht angesichts und trotz struktureller Unterdrückungs-, Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen? Welche Chancen bieten Verflechtungen und assoziierende Verknüpfungen von Themen? Wie kommen wir dem Ziel gemeinsam eine bessere Zukunft für alle zu gestalten näher?

Ziel ist es, zu all diesen Fragen in Austausch zu treten, Impulse und Inspiration zu setzen und die eigene Bildungsarbeitspraxis zu reflektieren.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus.

Referent*innen: Kathrin Herold und Appolinaire Apetor Koffi (Bremen, u.a. Denkort Bunker Valentin).

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3 Euro/Person vor Ort erhoben.

Um eine Anmeldung bis 21. November 2025 wird gebeten.

Anmeldung erforderlich

25 von 25 Plätzen frei
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